#150 GYSI GEGEN GUTTENBERG: Wie machen wir Europa stark?
Shownotes
Hinweis: Die Folge wurde vor dem Iran-Krieg aufgezeichnet.
Karl-Theodor zu Guttenberg und Gregor Gysi diskutieren, darüber, wie die Zukunft Europas aussehen könnte, welche Länder zur "Mittelmacht" gehören könnten und wie sich vielleicht auch als Großmacht verstehen könnte und sogar sollte.
Von überbordender Bürokratie in Deutschland, die in Brüssel regelmäßig sämtliche Gesetzgebungsversuche bremst, bis zur Kommunalpolitik, die Ländern als Ausrede dient, aktiv etwas zu ändern.
Spätestens seit der Davos-Rede von Mark Carney, wissen wir zwei Dinge: Die alte Weltordnung ist vorbei und: Europa muss sich galvanisieren und mit einer Stimme sprechen.
Unsere beiden Hosts denken gemeinsam nach, über die Dinge, die ihnen Sorgen machen, z.b. der Rechtsruck, der durch Europa geht, und zwar durch gleich mehrere Länder wie die Slowakei, Ungarn, Tschechien. Wie gelingt eine europäische Integration, wenn zeitgleich mehrere Staaten sich offenbar von Europa abwenden? Finden Sie's raus. Viel Vergnügen bei der neuen Folge!
Schreiben können Sie uns hier: ggg@openminds.media Wir freuen uns auf Ihre Themenvorschläge und Anmerkungen!
+NEWS+
Für uns bei der Open Minds Media, hat eine aufregende Zeit begonnen!
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Transkript anzeigen
00:00:03: Giesi
00:00:03: gegen Gutenberg, Giesie gegen Guten Berg.
00:00:13: Der Deutschland-Bautkast.
00:00:20: Hallo und herzlich willkommen liebe Zuhörer zu einer neuen Ausgabe unseres Podcastes Giesii Gegen Gutenberg!
00:00:28: Mich hören Sie heute aus dem Fernen San Francisco, wo mir die Morgensonne ins Gesicht scheint.
00:00:34: Es ist allerdings keine Urlaubssonne sondern eine Arbeitssonne.
00:00:37: aber für diejenigen, die es auf YouTube ansehen sie werden sich über meine glänzende Stirn wundern.
00:00:42: das kommt von der Sonne.
00:00:43: Das ist meine Stirn ungefähr so glänzen wie die meines wunderbaren Gesprächspartners Gregor Giese.
00:00:48: Aber mein Stürmer ist sehr viel breiter.
00:00:50: Er ist breiter höher und länger!
00:00:53: Das ist richtig ja Und ich begrüße Gregor In Berlin und in guter Tradition, lieber Gregor.
00:01:03: Ich würde dich fragen was ist dir letzte Woche wiederfahren?
00:01:06: Was ist dir passiert?
00:01:07: Was hat dich zum Nachdenken gebracht oder hat dir einen Aufschrei des Entsetzens entlockt?
00:01:14: Ja ich habe eine E-Mail bekommen wo eine Frau mir alles verzieh was ich bisher getan hatte.
00:01:22: Das ist mir noch nie passiert.
00:01:24: Pass auf zum Ausdruck, dass sie eine tiefe Zuneigung für mich empfindet, was sie vorher nicht erkannt hat und dafür möchte ich sich auch entschuldigen
00:01:32: usw.,
00:01:33: bis ich feststellte die ist nur versehentlich an mich gegangen.
00:01:37: Die war ja ein ganz anderer Menschengerichte.
00:01:40: War
00:01:41: an mich gerichtet hoffentlich oder?
00:01:42: An dich auch nicht!
00:01:44: Und das fand ich ausgesprochen witzig.
00:01:46: Ich las so mit zunehmender, sag mal mal Begeisterung um dann festzustellen alles in der Natur.
00:01:52: Und
00:01:52: dann Enttäuschung?
00:01:53: Ja!
00:01:54: Das muss sich noch psychisch überwinden und ohne zu einer Psychologin oder einem Psychologen zu gehen werde ich das schaffen.
00:02:03: Also liebe Zuhörer und Zuhäucher Sie wissen wie sie den Klingor eine Freude machen können.
00:02:08: damit ist ...
00:02:10: Wehe du organisierst das jetzt.
00:02:12: ja Das
00:02:14: ist jetzt, hier wird schon organisiert.
00:02:17: Ja und das Schöne ist Gregor in der Hinsicht alte Schule was wunderbar ist.
00:02:21: er beantwortet nämlich die Zuschriften die er bekommt und das machen ja nicht mehr viele und demzufolge machen sie ihm eine Freude.
00:02:30: wir wollen heute über ein Thema sprechen was nicht allen Freude bereitet.
00:02:35: Gleichzeitig ist es ein Komplexes.
00:02:38: Es kann aber auch eines sein, was man mit Zuversicht betrachten könnte – es geht um Europa!
00:02:42: Wir wollen uns heute die Frage stellen wo steht eigentlich Europa?
00:02:45: Wie steht es um Europa und ist das etwas was uns Hoffnung geben kann oder eher etwas was zu Skepsis treibt?
00:02:55: Gregor du hast in deinem politischen Leben Die Entwicklung Europas nach dem Fall der Mauer hin zur Währungsunion, zu einer Erweiterung von der sich auch beispielsweise das Vereinigte Königreich dann wieder zur Trennung veranlasst fühlte aus ganz anderen Gründen heraus erlebt.
00:03:17: Du hast Europa in Krisen, in ruhigeren Zeiten erlebt – wo siehst du Europa heute?
00:03:24: Also ich bin ein Anhänger der europäischen Integration.
00:03:26: So muss ich anfangen, es gibt ja immer mehr auch Gegner der europäischen Integration.
00:03:30: das darf man nicht unterschätzen.
00:03:33: Anhänger des Nationalismus die zurückwollen zum alten Nationalstaat.
00:03:37: egal wie ich politisch oder moralisch darüber denke Es hat mit den Realitäten wenig zu tun.
00:03:44: Weder die soziale Frage noch die ökologische Nachhaltigkeit kann allein national hergestellt werden, also wir brauchen schon eine Globalisierung und eine Zusammenarbeit.
00:03:55: Die Europäische Union macht mir Sorgen.
00:03:58: einerseits wegen einer überbordenden Bürokratie wo bisher jede EU-Kommission gesagt hat dass das abgebaut wird und ist es noch nie gelungen.
00:04:06: im Gegenteil Zweitens wird ... Jede
00:04:08: Kommission eine Kommission eingesetzt hat.
00:04:10: Gerade dazu oder dafür?
00:04:13: Zweitends entsetzt mich, dass in der Kommunalpolitik die EU nicht selten als Ausrede benutzt wird.
00:04:21: Da haben Bürgerinnen und Bürgern Anliegen und dann wird ihnen gesagt das geht leider nach EU-Rechnung nicht.
00:04:26: In der Hälfte der Pfelle stimmt es, in der anderen Hälften stimmt es nicht.
00:04:30: Und das muss aufhören weil wir damit den Leuten Europa ausreden.
00:04:35: Das Dritte ist dass wir Folgendes erkennen müssen.
00:04:41: Also in Davos finde ich hat die beste Rede der kanadische Ministerpräsident gehalten, weil er ganz klar gesagt hat, die alte Weltordnung ist vorbei, die gibt es nicht mehr!
00:04:51: Die drei Großmächte liegen gegeneinander in Konkurrenz und machen ihren Wettbewerb und interessieren sich überhaupt nicht für die mittleren Mächte Also weder für Kanada noch für Deutschland, noch für Frankreich.
00:05:04: Noch für Großbritannien und so weiter aber auch nicht für Indien Auch nicht für Brasilien.
00:05:09: Argentinien Ägypten Saudi Arabien kann man ja viele Mittelmächte nennen.
00:05:14: Und dann hat er gesagt wir können überhaupt nur zu einem Faktor werden Wenn wir uns als Mittelmechte organisieren und bestimmte Dinge gemeinsam machen.
00:05:24: Er meinte logischerweise nicht die EU ist ja nicht in der EU.
00:05:29: Er meinte auch nicht, dass man Großbritannien auslassen darf.
00:05:33: Also jetzt gibt es zwei Varianten.
00:05:35: Einmal Nordamerika und Europa die Mittelmächte oder weltweit die Mittelmechte?
00:05:40: Vielleicht kann man auch beides machen.
00:05:43: auf jeden Fall wenn man ein Faktor werden will muss man sich neu organisieren.
00:05:47: letzter Hinweis von mir dann bist du dran.
00:05:50: Die EU macht mehr Sorgen weil Jetzt immer mehr die Parteien gewählt wären die doch auf nationalen Egoismus setzen.
00:06:00: Ich meine nicht nur Ungarn, ich meine auch die Slowakei, ich mein auch Tschechien und auch Italien obwohl sie sich die Meloni anders verhält als man es befürchtet.
00:06:09: hat er das stimmt?
00:06:11: Und da kommt eine Entwicklung zustande die die europäische Integration nicht erleichtert sondern erschwert.
00:06:20: Ja, Italien glaube ich muss man aus dieser Liste wirklich derzeit herausnehmen.
00:06:25: Also da ist der Reflex sehr schnell gegeben dass man sagt naja diese Partei stand ja für was ganz anderes.
00:06:32: Miloni verhält sich tatsächlich sehr europafreundlich und ich glaube das ist eine ganz wichtige Differenzierung die man hier vorne nehmen muss.
00:06:39: du hast recht Die europäische Rede in Davos hat nicht Europäer gehalten nämlich der kanadische Premierminister.
00:06:48: Gleichzeitig ist es allerdings so, dass ich gerne noch mal diesen Begriff aufgreifen will.
00:06:53: Wo du gesagt hattest drei Großmächte versuchen derzeit wenn man sie will die Welt in Einflussferien in ihre Einfluchsferien letztlich aufzuteilen.
00:07:02: da ist viel dran und Du bist dann gleich auf den Begriff Kanis gesprungen der Mittelmechte.
00:07:08: das stimmt für die einzelnen Nationalstaaten.
00:07:11: Ich stelle mir jetzt aber mal offen die Frage, warum kann und sollte sich Europa gemeinsam mit Kanada und anderen nicht selbst als um diesen schweren und teilweise auch belasteten Begriff zu nutzen.
00:07:25: Auch als Großmacht begreifen!
00:07:27: Und mit dem Ansatz Mittelmacht machen wir uns natürlich sofort schon wieder bereits in der Diktion kleiner, als wir eigentlich sein müssten?
00:07:36: Und man darf jetzt nicht vergessen, die Zahlen sind ja alle bekannt.
00:07:39: Wir stehen für vierhundertfünfzig Millionen Menschen mit der ganzen Wirtschaftskraft, die damit verbunden sein könnte und in Teilen ja auch verbunden ist.
00:07:48: Wir stehen für viele Dinge, die wir gerne kleinreden und die immer noch aus Europa heraus auch weltweites Gewicht haben.
00:07:56: Wir stehen eine Idee, die ursprünglich aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs gewachsen ist und sicher auf mancher später romantischen Vorstellung dann immer wieder beruht – aber es ist ja auch vieles geschaffen worden!
00:08:11: Und wir haben so eine Neigung des, was die Vorväter auf den Weg gebracht haben und jene, die man da wirklich als Visionäre betrachten musste das nörgeln klein zu reden.
00:08:25: Und damit möchte ich nicht relativieren, was uns an Schwierigkeiten erwachsen ist.
00:08:31: Was du richtigerweise mit der absoluten Bürokratie-Überlastung benennst.
00:08:36: Was Du teilweise natürlich auch als Steigbügel richtiger Weise bezeichnest hin zu Kräften die sich renationalisieren nur in dieser Renationalisierung immer wieder die Chance einer Gegenbewegung gegeben.
00:08:48: Also du hast jetzt Ungarn benannt, den Ungarn wird jetzt gewählt.
00:08:52: Vergessen wir das nicht?
00:08:53: Jetzt gibt es immer wieder Stimmen, die sagen, wir müssen diesen Ungarn jetzt den Austritt aus der EU nahe legen!
00:08:58: Da kann ich nur sagen, springt nicht zu kurz meine Lieben in ... Die Chancen sind derzeit durchaus gegeben dass in Ungarn ein sehr europafreundlicher Kandidat gewählt werden könnte weil es nicht wenige gibt, die von Orbern die Schnauze voll haben in dem Land.
00:09:14: Und damit will ich nicht die Schwierigkeiten überdecken, aber schon auch deutlich machen dass der Zauber einer Demokratie auch darin legen kann das sich Dinge verändern können.
00:09:23: und Veränderungen schafft man am wenigsten damit indem man sich einfach nur alles im Pür zeigt was leider teilweise ja auch falsch läuft aber damit aus den Augen verliert was wirklich funktioniert.
00:09:36: Und gerade in einer Zeit, wo wir brachiales Vorgehen dieser sogenannten Großmächte haben.
00:09:42: Wo wir mehr und mehr auch Einschränkungen der Demokratie auf dieser Welt erleben kann Europa schon ein Leuchtturm sein.
00:09:51: Ich will da die Hoffnung nicht aufgeben.
00:09:53: Nein, pass auf!
00:09:55: Mittelmechte sind die einzelnen Staaten.
00:09:57: Die EU wenn sie als Faktor wirkte wäre natürlich eine Großmacht.
00:10:03: Kanadier angesprochen hat, der kanadische Ministerpräsident.
00:10:06: Weil er gesagt hat wir Mittelmächte müssen uns organisieren.
00:10:09: Er denkt wahrscheinlich weniger an die EU weil wir da häufig das Einstimmigkeitsprinzip haben was eben bestimmte Entscheidungen... Was absurd
00:10:17: ist?
00:10:18: Aber es ist natürlich als man die EU gründete war das eine Selbstverständlichkeit sonst wären viele nicht beigetreten wenn sie hätten überstimmt werden können.
00:10:26: Und dann schleift sich das eben so ein, wie es jetzt eingeschliffen ist.
00:10:29: Es gibt ja schon zum Teil Mehrheitsentscheidung aber zum Teil nicht übrigens.
00:10:33: Es gab noch eine sehr gute Rede in Davos und zwar von dem Gouverneur von Kalifornien, einem demokratischen Gouverneeuer.
00:10:41: Der hat Macron
00:10:42: Strahmer...
00:10:43: Und März angeschaut und hat gesagt, Mensch ich habe ja was vergessen.
00:10:47: Ich wollte ja Knieschoner mitbringen.
00:10:49: Wir sind sich Krauchen immer auf Knien vor Trumpen und das macht die Knie kaputt und deshalb wollte ich ihn Knieschuhen
00:10:55: mitbringen.".
00:10:56: Es ist auch selten dass drei Regierungschefs oder ein Staatschef so, also sagen wir mal so verarscht werden von einem Gouverneur aus den USA.
00:11:05: Das war schon beachtlich!
00:11:08: Er war beachtlich.
00:11:09: Er hat allerdings auch zu Worten gegriffen, wo man nur sagen kann, da dürfen und müssen sich Europäer auch mal wehren dürfen.
00:11:14: also er hat das europäische Verhalten als erbärmlich bezeichnet.
00:11:18: Und ich glaube irgendwann muss auch mal so ein Selbstwertgefühl wiederkommen dass man sagt okay Ich fand das Bild jetzt auch durchaus, es hatte ja auch einen Wahrheitsgehalt gehabt mit welcher Devoten-Katzbuchlichkeit da teilweise in Washington In dem Gold umrahmten Oval Office aufgetreten wurde wurde.
00:11:38: Aber ich habe auch in Davos – das darf man jetzt nicht vergessen – festgestellt, dass Europa plötzlich in der Lage war, auch mal harte Kante zu spielen!
00:11:47: Also wir erinnern uns an Davos, da war ja alles in vorauseilender Furcht und Angst davor, dass sich plötzlich Trump Grünland unter den Nagel reißen würde.
00:11:58: die nicht absurder hätte sein können.
00:12:00: Ich glaube auch noch nicht, dass es ganz nicht vom Tisch ist aber er hat es zumindest dann vom Tisch genommen als er gemerkt hatte weil er drohte ja sofort wieder mit Zöllen wenn man da nicht einlenken würde als plötzlich Europa auch mal das Besteck auf den Tisch gelegt hat und zwar jetzt nicht nur stumpfe Löffel sondern man gesagt hatte also mein lieber Freund wenn du so agierst wir können auch anders agieren und plötzlich zeigte sich einen Machtfaktor.
00:12:24: Also es geht ja!
00:12:26: Es geht durchaus.
00:12:28: Ein Punkt, den ich allerdings aufgreifen.
00:12:31: Er hat jetzt noch ein Erlebnis, das darfst du nicht unterschätzen.
00:12:36: Es gab ja einen Abkommen zwischen dem Iran und den fünfständigen Mitglieder der Sicherheitsrates in Deutschland.
00:12:42: Und die internationale Atomenergiebehörde hatte alle Möglichkeiten zu verhindern, dass eine Atombombe dort gebaut wird.
00:12:50: Israel war immer gegen das Abkommen und Trump hat es gekündigt in der ersten Legislaturperiode.
00:12:56: Und jetzt sehen natürlich die Gefahren wieder ganz anders aus im Iran, und er dachte dass er eine breite Solidarität erreicht weil das Mola-Regime ist natürlich schrecklich.
00:13:06: ich glaube das sehen wir alle gleich.
00:13:09: und aber statt der politischen Lösung die wir schon hatten eine militärische zu suchen.
00:13:16: Und da stellt sich folgendes heraus, nicht nur Spanien.
00:13:18: Viele Länder sagen jetzt auch März endlich nachdem die drei Strammer Macron und Merz zunächst was anderes erklärt haben, erklären sie jetzt.
00:13:26: Nebel werden wir uns daran nicht beteiligen erst plötzlich mit Israel allein in diesem Konflikt.
00:13:32: also nicht dass Sie nicht überlegen sind dem Iran und das Mullah-Regime ist furchtbar und die drei Terrororganisationen Hamas, Hisbollah und Houthi sind auch furchter brauchen weil überhaupt nicht darüber zu diskutieren.
00:13:43: Trotzdem ist das Mittel des Krieges falsch, aber das meine ich jetzt gar nicht.
00:13:47: Das ist ein anderes Thema.
00:13:48: wir sprechen ja jetzt über Europa, aber dass plötzlich keiner der Verbündeten mitmacht an seiner Seite?
00:13:55: Das hat ihn auch wachgerüttelt weil er sich das ganz anders vorgestellt hat.
00:14:01: Ja und nein.
00:14:02: also ich glaube es war schon von vornherein zunächst einmal als eine amerikanisch-israelische Aktion gedacht Und es ist jetzt nicht so, dass sich alle so verhalten wie die Spanier.
00:14:15: Wo ich schon auch sagen muss das Verhalten der Spanien ist jetzt auch nicht nur eines was man als solidarisch bezeichnen könnte sondern da versucht auch jemand ihnen politisch da sein Hals zu retten Und es gibt schon Unterstützung.
00:14:28: Es gibt jetzt keine, wo man sagt da treten jetzt der Europäer proaktiv in den Krieg ein.
00:14:32: aber das ist die Spanier einmal gesagt man darf noch nicht mal eigentlich den USA ja durchaus zustehende Militärbasen benutzen.
00:14:40: also man hat ja da schon zu einer sehr, sehr harten Linie gegriffen.
00:14:43: Das machen andere europäer so nicht und es gibt durchaus Verbündete die auch in diesen Tagen sich sehr genau überlegen wie wie klug dieser Schlag für sie war, etwa in dem Golfraum.
00:14:55: Aber die jetzt nicht dazu neigen, dass sie sich komplett aus dieser Aktion herausziehen?
00:15:00: Also es ist eine hochkomplexe Lage, in der wir da gerade stehen.
00:15:03: Europa allerdings als Faktor ist natürlich mal wieder nicht erkennbar weil die Stimmenlage in Europa sehr unterschiedlich ausfällt und das ist natürlich immer wieder unser Problem also, dass wir eine Fehlstimmigkeit an den Tag zu legen wissen die uns insbesondere dann, wenn es an die Entscheidungen geht wie du die größte Fußfessel ist in Europa und jetzt komme ich zurück zu dem Punkt den du gerade benannt hast von bereits mit dem Einstimmigkeitserfordernis.
00:15:27: Gerade in außen- und sicherheitspolitischen Fragen.
00:15:30: das ist etwas was natürlich auch einen ganz großen lehmenden Prozess nach sich ziehen kann Und ich bin daher sehr für den Gedanken, der schon in neunziger Jahren mal formuliert wurde.
00:15:40: Dass man endlich auch einmal anders realitäten begegnen muss sondern auch mein Europa Entscheidungsprozesse um Themenkomplexe herum zulässt wo man nicht immer warten muss bis der letzte Rübser nicht mehr aus Budapest oder aus Bratislava oder aus Orten kommt die halt aus reinen innenpolitischen Gründen Dinge blockieren Sondern dass man es zulässt, dass sich auch mal um Themen herum bereits Koalitionen bilden können.
00:16:04: Die dann stärker sind als eine Nation und die aber nicht jahrelange Prozesse nach sich ziehen wo andere einfach schon voraus marschieren.
00:16:12: Und ein Beispiel wo das gelungen ist Krieger, das wird er gerne übersehen, ist der Euro.
00:16:16: Nicht ich meine da.
00:16:17: Euro ist damals auch nicht mit allen Mitgliedstaaten auf den Weg gebracht worden.
00:16:20: Mama hat halt mit elf begonnen.
00:16:22: Heute sind es einundzwanzig Aber es gab die Möglichkeit auch nicht Mit zu machen.
00:16:27: all solches Und das ist ein Beispiel, was uns in der Euros heute einen Weltmachtfaktor, wenn man so will.
00:16:34: Obwohl nicht alle dabei sind und dass kann man auf die Raumfahrt übertragen.
00:16:38: Das kann man auch die Digitalisierung übertragen.
00:16:40: Dass kann man oft Quantum-Computem übertragend.
00:16:42: Das können wir auf die Verteidigung übertrage.
00:16:44: Wenn man andere hat, die entsprechend auf Energieversorgung oder Energiefragen und plötzlich ist man global ein anderer Faktor und kann sich nicht mehr so auseinander dividieren lassen?
00:16:53: Ja aber das heißt immer manchmal ist ja das Einstimmigkeitsprinzip Richtig.
00:16:58: Also ich möchte nicht, dass andere Staaten darüber entscheiden ob unsere Bundeswehr irgendwo eingreift.
00:17:04: und wenn wir nein sagen aus welchen Gründen auch immer muss unser Nein gehen.
00:17:07: Tun sie ja auch nicht?
00:17:08: Nein
00:17:09: natürlich nicht!
00:17:09: Ja sicher aber das geht ja bis heute... Das ist ja klar, dass bislang weiterhin national entschieden wird, ob eine nationale Armee eingesetzt wird oder nicht.
00:17:19: Soweit ist man bisher in Europa auch nicht gekommen.
00:17:21: Was
00:17:21: hältst du denn also von zwei Ideen.
00:17:25: Also im Augenblick sieht das überhaupt nicht so aus, die Vereinigten Staaten von Europa, die es ja vielleicht irgendwann mal geben wird, die werde ich ganz bestimmt nicht mehr erleben.
00:17:34: mit meinen seventy- acht habe ich da keine Chance.
00:17:38: aber Eine Entwicklung dorthin ist immer auch mit Rückschlägen verbunden.
00:17:42: Anders geht das nicht, wenn man sich die Geschichte ansieht.
00:17:45: Es gibt dann immer etwas, was dafür spricht und dann auch für der Entwicklung, die dagegen sprechen.
00:17:50: auf die Reformation in der katholischen Kirche erfolgt da eine Gegenreformation also muss man auch immer sehen dass es dann immer solche Auseinandersetzungen gibt.
00:18:01: trotzdem macht mir Sorge in Europa auch in den USA die Entwicklung nach rechts die Entwicklung zum Nationalismus.
00:18:12: Auch der Rassismus nimmt zu, all diese Erscheinung der Antisemitismus nimmt wieder zu.
00:18:17: All dieser Erscheinungen von denen ich mal geglaubt habe, die werden so Schritt für Schritt überwunden muss ich mich jetzt korrigieren.
00:18:25: es kommt immer wieder und ist es immer mit Ängsten verbunden um.
00:18:29: das alles spricht nicht dafür dass wir im Augenblick von einer sicheren europäischen Zukunft ausgehen können oder dass wir ein solcher Machtfaktor werden, wie du es gerne hättest.
00:18:41: Die andere Frage ist, ist das nur vorübergehend?
00:18:45: Und werden wir später, weiß ich was so in zehn, fünfzehn Jahren wieder eine Entwicklung hin auf ein integratives Europa erleben weil es letztlich keine Alternative gibt wenn man etwas zu sagen hat.
00:18:58: aber ich habe noch eine frage.
00:18:59: Frankreich Macron ist ja eine wichtige Figur in europa und weißt du wovor ich Angst hab dass der Vorsitzende der Le Pen-Partei, wie ich sie immer nenne.
00:19:12: Dass er die nächste Präsident wird?
00:19:14: Was wird denn dann aus Europa?
00:19:17: Ja das ist eine sehr offene Flanke, die du hier ansprichst und Macron ist nicht mehr eine starke Figur in Europa.
00:19:25: Er heißt mittlerweile das was man eine Lameduck nennt Und er ist ja auch in vielen Fragen national gescheitert, wo er glaubte viele der Schwachpunkte Frankreichs dieses Jahr gibt, die es auch in unserem Land gibt würde durchsetzen können und hat sich damit extrem schwer getan.
00:19:45: Gleichzeitig muss man ihm allerdings auch den Mut zugestehen dass er einer da ganz wenigen war in den letzten Jahren der sich getraut hat auch mal eine europäische Perspektive zu formulieren.
00:19:53: Die zwei bemerkenswertesten Reden kamen aus seinem Munde.
00:19:57: das wahrscheinlich bemerkenste Schriftstück was Europa anbelangt kam aus der Feder Mario Draghi des diesjährigen Kahlpreisträgers wo ich wirklich nur jedem empfehlen kann sich das Mal durchzulesen.
00:20:06: Das wird so nicht eins zu eins umzusetzen sein aufgrund der Gegebenheiten, die wir gerade geschildert haben.
00:20:11: Aber es ist jemand, der den Finger zum einen auf die Wunde legt aber zum anderen sagt Wir müssen nicht hoffnungslos sein sondern es gibt Wege Europa anders und stärker zu gestalten.
00:20:21: Ich bin das deine Ausgangsthese anbelang Gregor im Grunde zuversichtlich.
00:20:26: ja ich bin stückweit entfernt von diesem.
00:20:28: müssen wir noch zehn Jahre warten oder ähnliches?
00:20:31: Ich glaube dass wir in einer Situation sind wo wir zum Handeln verdammt sind.
00:20:36: Warum?
00:20:37: Weil Europa, ich glaube in den letzten Jahrzehnten seiner jungen Geschichte so wie es sich jetzt gestaltet noch nie einer solchen Kaskade von Einschlägen ausgesetzt waren.
00:20:49: So denen kann man jetzt durch Abducken und durch Lehmung also durch Paralyse begegnen oder eben durch die Notwendigkeit zu handeln.
00:21:00: Ich habe ja mal auch in unserer Sendung dieses Bild gebraucht dass Europa sich einfach auch sehr gemütlich gemacht hatte in den letzten Jahren.
00:21:10: Diesen bräsigen Hintern ausgebildet hat und diesen Sofa saß des Zuschauers, was das Weltgeschehen anbelangte, gerne kommentiert belehrt und verbessert hat.
00:21:20: Und plötzlich feststellen muss, dass keine der liebevoll gepflegten Abhängigkeiten die sich Europa geschaffen hat als solches heute noch aufrecht zu halten ist.
00:21:31: also Sicherheit, USA.
00:21:33: Energie Russland Handel China Rohstoffe China Arbeitskräfte.
00:21:37: irgendwie aus sich selbst heraus ist mit der demografischen Entwicklung als solches auch nicht mehr haltbar.
00:21:42: Digitalisierung wiederum USA.
00:21:44: Wir können diese Liste unendlich fortführen Und ich habe diese abgegriffene Metapher gebraucht, dass wir uns im Dornröschenschlaf befunden haben.
00:21:53: Das ist warm!
00:21:54: Jetzt wurde dieses Dorn-Röschchen und da gibt es sicher erotischere Vorstellungen wachgeküsst von einem Donald, von einem Vladimir und von einem Jean-Ping.
00:22:02: So jetzt wacht Dorn Röschen auf und hat was nach dreißig Jahren Tiefschlaf, Mundgeruch und fettige Haare.
00:22:07: Und muss plötzlich feststellen, Zähne putzen, Haare waschen.
00:22:10: Das alles nicht ganz hübsch, wenn man so lange geschlafen hat.
00:22:14: aber Europa muss handeln.
00:22:15: Jetzt bleibt ihm gar nichts anderes übrig und die einzelnen Nationen werden, glaube ich schon zu Sinnen kommen um zu sagen wenn wir uns zermahlen lassen wollen in dieser anfangs von dir genannten Neuaufteilung in Einflussphären und ähnliches bleibt uns nichts anderes üblich als genau das aufzugreifen.
00:22:34: Und diesen Gedanken trotz aller Schwächen ist etwas was wir alle auch als Bevölkerung mittragen können und uns nicht immer sofort in diese Empörungsschleife hinein.
00:22:43: Wir geben uns dann einfach mal zu sagen, wir müssen diesen Bresigen hintern hoch bekommen und das wird uns einiges abfordern.
00:22:49: Das wird auch mit Härten und das werden auch mit Einschnitten verbunden sein.
00:22:53: aber ich glaube es ist die einzige Möglichkeit.
00:22:54: also im Grunde leben wir in einer Zeit wo wir es uns nicht mehr leisten können zehn Jahre zu warten?
00:22:59: Es geht gar nicht mehr anders.
00:23:01: Da hast du recht!
00:23:02: Die Frage ist bloß ob es dem Tram nicht doch gelingt die Länder auseinanderzudividieren, indem man zu manchen Regierungschefs eben net ist und denen auch Versprechen macht.
00:23:13: Die ja vielleicht auch einhält.
00:23:15: Und so anderen nicht.
00:23:16: Das heißt dass es da Leute gibt, die sagen nee wir müssen hier nicht so Machtfaktor sein.
00:23:21: Mein Land Ungarn wird ja viel netter behandelt von den USA als Deinland
00:23:26: etc.,
00:23:27: wenn das auch bei Tschechien passiert, wenn das bei der Slowakei passiert
00:23:30: etc.,
00:23:31: Wenn er also diese Politik betreibt Sein Vize steckt dahinter, der will unbedingt diese Art der Politik.
00:23:41: Das ist das eine.
00:23:42: ob dann die anderen sagen was du hier vorgeschlagen hast da müssen wir uns eben selbst organisieren um ein solcher Faktor zu werden.
00:23:52: Darüber kann man nachdenken, allerdings darf er dabei die EU nicht kaputt gehen.
00:23:56: Das ist wieder das Kunststück und da hast du den Euro genannt als Beispiel.
00:23:59: stimmt daran ist ja die EU auch nicht kaput gegangen.
00:24:02: also es geht wenn man will aber man muss es dann auch so wirklich anpacken und organisieren.
00:24:08: Da sagt sich alles leichter als es sich realisieren lässt und zwar weil in Demokratien immer wieder auch Regierungswechsel bevorstehen.
00:24:16: dass ein großer Vorteil.
00:24:17: Aber du kannst eben nicht über Jahre jetzt mit Macron Verabredung treffen, weil du gar nicht weißt wie lange der noch Präsident ist.
00:24:26: Das führt wieder zu einer Unsicherheit die du bei China in der Form nicht hast, die ihn den USA ja versucht wird zu überwinden.
00:24:36: also der Trump will nicht dass er nach der nächsten Legislaturperiode gehen muss oder er macht es dann wie damals Russland, als er mit Putin damals Präsident wurde und Putin Ministerpräsident für eine Legislaturperiode.
00:24:49: Und dann trat er wieder als Präsident an.
00:24:51: so könnte ja das mit dem Benz versuchen.
00:24:53: ob das gelingt ist ja noch ne ganz andere Frage Denn die Demokraten scheinen ja doch jetzt allmählich mal ein etwas Widerstandsgeist zu entwickeln.
00:25:02: Der war auch
00:25:03: unterbelichtet,
00:25:05: in der zweiten Legislaturbe und nicht in der ersten.
00:25:08: Jetzt hast du kaum was mitgekriegt aber plötzlich werden sie auch wach geküsst und sagen so geht es nicht dass er denen immer die Nationalgarde schickt oder die Einwanderungspolizei etc.
00:25:19: das geht einfach zu weit.
00:25:22: Ich hoffe ja auch auf Widerstand.
00:25:24: bloß, wir müssen auch immer bei Realitäten bleiben.
00:25:27: Denn bei der letzten Europawahl haben die Parteien, die das Gegenteil von der EU wollen, die nationalistischen Parteien bedeuten zugenommen sind ja nicht weniger geworden sondern mehr geworden.
00:25:39: also wie haben beide
00:25:41: Wir haben beide Entwicklungen in Europa und wir haben allerdings natürlich auch teilweise erstaunliches Verhalten, wenn es darum geht, Europa stärker zu machen und etwas souveräner auftreten zu lassen.
00:25:52: Also ein Beispiel ist wie jetzt eine wirklich erstaundliche Koalition aus linksgerichteten Parteien und den rechtsgerichtenden Parteien das Mercosur-Abkommen mit Lateinamerika mal in die Tonne getreten haben nicht?
00:26:05: Das wäre etwas hätte beigetragen zur wirtschaftlichen Souveränität Europas.
00:26:11: uns eben nicht mehr nur, wenn andere mit Zöllen drohen und die Welt mit Zölln überziehen.
00:26:17: Dass man seine Handelspartner woanders auf dieser Welt sucht.
00:26:21: Also manchmal stellt sich Europa schon auch selbst mit mehr oder weniger gegebener Eleganz das Bein was glaube ich wichtig ist es wenn ein Empfinden sich entwickelt dass man sagt man muss nicht mehr für eine gewisse Seite entscheiden als Europa weil man sagt ja mal wir dürfen nicht zermahlen werden jetzt zum Beispiel zwischen China und den USA.
00:26:40: Es geht nicht darum, Seiten zu wählen sondern es geht auch um Prioritäten und für diese auch zu stehen.
00:26:45: Und wenn das dann nicht alle Europäer gleich laufen tun?
00:26:48: Ich bin bei deiner Sorge.
00:26:50: Frankreich als ein so wesentlicher Faktor kann nächstes Jahr tatsächlich weg zu fallen drohen.
00:26:56: Ich glaube nicht, dass sie so weit als eine Le Pen-Partei so weit geht, dass die aus der Europäischen Union austritt.
00:27:00: Nein, das macht
00:27:01: ... Aber Sie könnte ein großer Hemschuh werden!
00:27:05: Aber dann geht es halt darum, dass man Allianzen mit den Polen macht, dass mal die Italiener mit einbezieht wenn sie sich so weiter verhalten wie sie sich gerade verhalten... Dass man mit denen etwas macht.
00:27:15: Das war mit den Nordischen Staaten und bei den Baltischen Staatens.
00:27:18: Dass man dort um Themen herum entsprechend Kraftfelder entwickelt
00:27:24: Das
00:27:24: ist bei der Ausgangsposition, die ich ja schon hatte.
00:27:26: Aber bei Pohlen ist es schwierig, weil wir den Ministerpräsidenten auf der einen Seite haben und den Präsidenten auf einer anderen Seite.
00:27:35: Der Präsident hat gerade jetzt die Reform des Obersten Gerichts verhindert, indem er das Gesetz nicht unterschrieben hat.
00:27:42: Und das musst du mit einer Stimmstärke im Parlament zurückweisen, die Traskaufgabe kein Fall hat.
00:27:49: Und da sind die inneren Schwierigkeiten so groß, dass du im Augenblick gar nicht genau weißt mit wem muss ich eigentlich verhandeln um was zu erreichen.
00:27:57: Mit beiden das ist sehr schwer.
00:28:01: Stimmt aber ich gehe nochmal darauf zurück.
00:28:05: es wird Themen geben wo auch sagen wir mal dieses fragmentierte Politische Polen im Zweifel sagt, da machen wir lieber mit als dass wir nicht
00:28:13: mehr machen.
00:28:15: Und man muss halt aufpassen, dass man nicht immer sofort gleich wieder mit der Sanktionsdrohung hineinkommt weil man damit natürlich überhaupt nichts in Bewegungen bringt.
00:28:22: und meine Hoffnung geht eben dahin das was ich vorhin auch schon mal gesagt habe, dass sich auch politische Gewichte wieder verschieben.
00:28:28: also dieses Beispiel jetzt einer hoffnungsvollen Option in Ungarn zeigt es ja.
00:28:33: Und das Beispiel, dass sich auch nicht unerhebliche Teile des Vereinigten Königreichs wieder Europa annähern.
00:28:40: Weil Sie sehen meine Güte micherweise haben wir damals tatsächlich ein Fehler begangen und sich an gewisse Optionen auch wieder mit anschließen insbesondere in einem Bereich der die jetzt nicht wirklich nahe liegt aber der jetzt Europa nicht unsicherer macht.
00:28:51: also sagen wir wollen den Verteidigungsfragen uns schon mit einbringen und Europa da nicht komplett oder die Europäische Union dann nicht komplett im Regen stehen lassen Und das ist jetzt nicht nur negativ zu sehen.
00:29:03: Die Frage, welche Rolle wird Deutschland spielen?
00:29:05: Also da
00:29:06: ... Wir
00:29:07: werden schon...
00:29:09: Dazu wollte ich grade was sagen.
00:29:10: also Jetzt war Davos!
00:29:13: Jetzt hat der kanadische Premier wie du sagst die europäischste Rede gehalten.
00:29:17: okay Zwei oder drei Tage später gibt Friedrich Merz eine Regierungserklärung ab im Bundestag.
00:29:24: Ich dachte er sagt etwas dazu Er sagte dazu nichts Und dabei muss er doch
00:29:31: ... Er hat in Davos eine Rede gehalten.
00:29:37: Ich meine, seine Regierungserklärung danach verstehst du im Bundestag.
00:29:42: Da hab ich mich wirklich gefragt, warum geht der jetzt nicht auf diese Fragen ein?
00:29:47: Denn du hast ja recht, wenn wir uns nicht organisieren werden wir als Faktor auch überhaupt nicht ernst genommen.
00:29:53: Obwohl man muss sehen dass der Trump langsam auch an Grenzen stößt.
00:30:00: Wirklich richtig Sorgen um Kuba.
00:30:01: Und zwar gar nicht wegen des Regimes, sondern weißt du was er macht?
00:30:05: Er stellt Schiffe um die Insel und verhindert dass sie ein Liter Erdöl bekommen.
00:30:11: Die Stromproduktion ist um sechzig Prozent gesunken.
00:30:15: Dadurch können Sie nicht mehr die Medikamente herstellen Um das Sterben von Kindern zu verhindern.
00:30:21: auch mit der Lebensmittelproduktion wird es schwierig.
00:30:23: Ich verstehe ja die USA sich ein Regime wechselwünschen.
00:30:27: Aber man kann das nicht so gegen die Bevölkerung organisieren, finde ich
00:30:31: zumindest.".
00:30:33: Also mal sehen ob man da was unternehmen kann... Auch beim Iran habe ich ehrlich gesagt im Augenblick anfangs dachte ich ja aber im Augenblick zweifelt dass es zu einem Regimewechsel kommt.
00:30:45: Wenn die eine Bevölkerung es wirklich will dann schaffen sie es!
00:30:54: Ja, ich habe das letzte Woche auch mich öffentlich dazu geäußert gehabt.
00:30:58: Ich hab ja schon mal darauf hingewiesen dass die Zielsetzungen der USA und Israels sich durchaus unterscheiden.
00:31:06: Und es kann durchaus sein, dass die USA sich damit zufrieden geben was sie mit Venezuela gemacht haben, dass wir sagen naja also wir machen auch mit denen weiter, die jetzt sagen wir nicht ganz so schlimm sind wie der davor und irgendwie sind dann unsere Ziele halbwegs damit erreicht.
00:31:22: Das kann auch zu Spannungen führen und also zur Spannung der jetzigen Koalition dafür.
00:31:29: Und man muss diese ganze Lust am sogenannten Regime wechseln, den ja in besonderer Brutalität und Wiederwertigkeit einen Putin mit der Ukraine auf den Weg gebracht hat.
00:31:41: Und das ist das was mich wirklich sehr besorgt ist dass die Ukraine jetzt möglicherweise noch schwächeren Positionen sind.
00:31:48: gleichzeitig wird man ja auch zum Zyniker gefragt und gebeten, genau zu erbettet werden.
00:31:53: Doch bitte sehr die jetzt da unten auch mit auszuhelfen, mit ihren Drohnen-Erfahrungen all dem was sie haben.
00:31:59: also wir leben schon in einer wirklich komplett verrückten Welt mittlerweile.
00:32:03: Und nochmal, da ist wichtig es schon dass Europa auch wahrnehmbar unerkennbar wird.
00:32:09: und wenn du jetzt schon den Konflikt im Iran benenzt oder den Iran Krieg benenst konflikte sein so milder Begriff dafür wie absolut unbedeutend wir in dieser Region sind und wie wenig wir in den letzten Jahrzehnten gemacht haben, uns da einzubringen.
00:32:28: Und das war mitnichten so dass Europa jetzt es geschafft hätte.
00:32:32: Das hat auch die IIA nicht geschafft.
00:32:34: also natürlich hat der Iran weiter am Atomprogramm gebastelt auch trotz dieses sogenannten Vertrag ist ja damals auf den Weg gebracht wurde.
00:32:45: Und Europa war zwar Teil dieser Gruppe, aber nie ein wesentlicher Faktor.
00:32:50: und es ist schon wichtig ... Die
00:32:53: IAEA hat immer gesagt dass wir überall hin konnten und dass sie das im Griff hatten.
00:32:59: Ich war ja selbst nicht dabei
00:33:02: Hatten sie aber nicht.
00:33:04: Also das, dass da damals auch nicht sozusagen die Rolle der IIA überschätzen.
00:33:08: Das ist eine internationale Institution deren Durchgriffsrechte sehr begrenzt sind und wenn man sieht in welcher Lichtgeschwindigkeit Iran wieder in der Lage war die Urananreicherung auf ein Niveau zu heben Das wäre nicht passiert, wenn man das voll eingehegt hätte.
00:33:32: Wir sind jetzt in der Situation, wo wir sind und was verhindert werden muss ist, dass es zu einem nuklearen Wettlauf kommt.
00:33:37: Das Problem ist, wenn ein Regime überlebte, das weiterhin von den Revolutionsgarden geprägt ist – die werden den Teufel tun sich noch mal auf ein solches Abkommen einzulassen?
00:33:51: Und das sind natürlich Folgewirkungen plus der Terrorgefahr, die steigt und und.
00:33:57: Ich sage nur, dass man Fehler ist zu kündigen.
00:33:58: Sicher war es ein Fehler, das zu künden?
00:34:00: Da bin ich bei dir!
00:34:01: Natürlich war das ein Fehler als zu künstigen.
00:34:03: Und
00:34:03: Israel ... Weißt du was der Netanyahu geschafft hat?
00:34:07: Israel ist jetzt weitgehend isoliert.
00:34:10: Früher hatte er mal einen Treppen mit den Five Eyes, darf man auch nicht vergessen.
00:34:14: Das sind die Länder, wo die Geheimdienste alle Informationen miteinander austauschen.
00:34:20: Das sind USA, Kanada, Großbritannien, Australien und Neuseeland – die fünf!
00:34:27: Und die haben alle in den Nähternjahr besucht.
00:34:30: Vier davon haben sich inzwischen von Israel entfernt.
00:34:34: viele europäischen Staaten.
00:34:36: Deutschland ist nur ein Sonderfall, ist noch was anderes.
00:34:39: Da haben sich zurückgezogen auch Großbritannien aus Frankreich und so weiter.
00:34:43: also wenn ich Opposition in Israel wäre würde ich dem Netanyahu diese internationale Isolierung besonders übernehmen weil wenn du nur einen Verbündeten hast musst du machen was der sagt.
00:34:55: Du kannst ja nicht auf einem zweiten ausweichen.
00:34:57: das darf man nicht unterschätzen.
00:34:59: aber da hast du recht vor dich nur sagen spielt dort so gut wie gar keine Rolle
00:35:04: Richtig.
00:35:05: Und ich meine, man muss ja mal wieder aufpassen wenn man von Israel spricht.
00:35:10: Ich unterscheide immer sehr genau zwischen israelischer Regierung die ja sehr fragmentiert ist und aus den wildesten Koalitionen auf besteht und Israele als Staat oder als Bevölkerung.
00:35:21: natürlich gibt es Oppositionen auch nicht und noch nicht allzu leise Opposition in Israel.
00:35:26: und da muss man eben die Menschen immer wieder darauf hinweisen, dass unsere Verantwortung sich jetzt nicht nur an eine Regierung richtet sondern auch den Menschen und dem Staat Israel entsprechend mit gilt.
00:35:41: Wir haben eine besondere Verpflichtung gegenüber den Juden und Juden aufgrund unserer Geschichte.
00:35:47: wir haben aber auch eine Verpflichtungen gegenüber den Palästinenserinnen und Palästenensern.
00:35:52: und beides hinzukriegen stelle ich fest ist für die Regierung schwer ist auch für die Opposition schwer, aber das muss man lernen.
00:35:59: Ich kriege es hin, finde ich zumindest und ... dass um Kopf klar zu bekommen?
00:36:06: Das ist wichtig!
00:36:09: Ja, uns blendet halt dann oft auch die ganz unfasslich verworrenen Komplikationen aus und viele neigen eben dazu da sehr schnell mit Plattitüden zu arbeiten.
00:36:22: Naja also dieses Europa lieber Gregor, um nochmal den Bogen hier zu schließen... Ist eines das ...
00:36:28: Was machen wir beide mit diesem Europa?
00:36:34: Irgendwann muss es vorangehen.
00:36:35: Also, ich bin dafür, dass alle Kinder in der Schule ab der ersten Klasse die gleiche Fremdsprache lernen, damit eine Generation entsteht, die sie unterhalten kann.
00:36:44: Ich weiß, dass es dann Apparate gibt, die man auf der Stirn trägt und die übersetzen sowieso alles.
00:36:50: Keine Ahnung wie das funktioniert aber es wird wahrscheinlich irgendwann funktionieren.
00:36:54: also wissen, dass Europa auch ein kultureller Faktor ist.
00:36:59: Und
00:37:00: welche Fremdsprache wäre das denn dann?
00:37:03: Ich nehme an Englisch.
00:37:04: wie wir das allerdings Frankreich beibringen weiß ich auch noch nicht.
00:37:08: aber die junge Generation...
00:37:10: Aber es ist doch schon lustig!
00:37:13: Aber deine Logik ist schon bemerkenswert.
00:37:15: also ich finde da den Gedankungsstamann.
00:37:18: Du wählst ausgerechnet die Sprache die nicht mehr der Europäischen Union angehört und Aber natürlich eine die, sagen wir mal weltweit, die höchste Interaktion in der Kommunikation
00:37:31: bedeutete.
00:37:31: Genau deshalb!
00:37:34: Ja, aber Spanisch wäre auch eine Idee denn ganz Lateinamerika spricht abgesehen von zwei Ausnahmen nämlich einmal Brasilien wo ja Portugiesisch gesprochen wurde.
00:37:47: dann gibt es noch eine Ausnahme.
00:37:48: weißt du welche noch?
00:37:50: Guyana Weil das war englisch gar nicht, dass die Amtssprache Englisch.
00:37:55: Das ist witzig.
00:37:56: Amtsprache Engelisch?
00:37:57: Aber es gibt auch Französisch-Gurjana.
00:38:00: Es kann sein, dass da französisch die Amtsprache ist, weiß ich nicht.
00:38:03: Aber nee, Französische Gurjana gehört ja noch zu Frankreich.
00:38:07: Das andere ist ein unabhängiger Staat und da wird tatsächlich Englische gesprochen.
00:38:14: was meiner Parlamentariergruppe Die heißt ja Deutsch Mittelamerikanische Parlamentariergruppe, wobei wir auch für die Karibik zuständig sind.
00:38:24: Das gefiel ich natürlich, dass in einem Land Englisch gesprochen wird mit Spanisch haben sie alle ihre Schwierigkeiten.
00:38:31: Ich auch!
00:38:32: Ja?
00:38:34: Wir beide.
00:38:35: Ich hab
00:38:35: überhaupt mit fremden
00:38:36: Sprachen Schwierigkeiten.
00:38:38: Na ja darum beneide ich dich.
00:38:39: ja, hätte ich gesagt wie du Englis sprichst, das würde ich dir am liebsten klauen wenn es ginge Aber ich weiß nicht, wie.
00:38:49: Ja aber das ist ein, sagen wir mal, anständiger Sozialismus muss sich nicht aufs Klauen beschränken und Kapitalisten geben ja auch gerne mal was her.
00:38:57: also von daher schmeiß' ich dir jetzt das Englisch rüber.
00:39:00: Nein es ist... Also du hast doch Russisch gelernt immerhin oder?
00:39:03: Du musst doch in der Schule Russisch gelernt haben.
00:39:05: Ja
00:39:05: zweifellos!
00:39:06: Ich hatte sehr viele Jahre Russische und kann mich als ich noch dahin fahren konnte im Moskau in Geschäften deshalb verständigen weil die Sowjetunion war ja so groß, da kamen die Tataren und so, die eine ganz andere Sprache sprachen.
00:39:20: Und die haben dann mit so ein paar russischen Vokabeln ... Das haben die Verkäuferinnen in Moskau gelernt.
00:39:24: zu verstehen was du meinst.
00:39:26: also Balscheuer ist groß!
00:39:28: Ich wollte etwas Balsscheuer haben, konnte aber weder die Steigerung noch sonst was sagt und zujahren.
00:39:33: Haben sie es nicht etwas balscheurer?
00:39:36: Nur dieses eine Wort war barossisch und sie gab mir sofort was größeres.
00:39:40: Sie hatte mich verstanden.
00:39:42: das habe ich bewundert und dann ist mir erklärt worden dass haben sie in dieser Zeit gelernt.
00:39:46: Aha, okay.
00:39:47: Das ist eine interessante These.
00:39:49: Wahrscheinlich was du aber auch kannst, ist mit Händen sprechen und das wenn man in der Politik ...
00:39:54: Also in aller Regel spreche ich mit dem Mund Aber dabei benutze ich auch die Hände.
00:40:00: Ist mir bei dir noch nie aufgefallen?
00:40:02: Ja eben!
00:40:03: Deshalb erklärst ihr ja So wir beide sind ja Europäer also vielleicht wird ja doch etwas draus.
00:40:11: Schwierig ist es Und wir müssen eben gegen den.
00:40:15: völlig falsch verstanden, ich habe nichts gegen die Nation und nichts dagegen, dass man national ist.
00:40:20: Aber ich habe etwas gegen den Nationalismus.
00:40:23: Und zwar nicht nur weil er so feindlich gegenüber anderen Ländern ausgerichtet ist sondern vor allen Dingen, weil er Möglichkeiten der einzelnen Nationen unterschätzt.
00:40:32: und wenn man überschätzst.
00:40:33: Wenn man ihn überschädzt schadet man seine eigenen Bevölkerung.
00:40:38: Ja und man blendet eines aus nämlich Respekt für andere Kulturen.
00:40:43: Und es gibt diesen wunderbaren Satz, den ich jetzt parafrasiere von einem der geistigen Gründerväter der Europäischen Gemeinschaft und der Europäische Union von Jean Monnet.
00:40:53: Der gesagt hat, wenn er noch einmal beginnen könnte würde er mit der Kultur beginnen.
00:40:59: Ich finde das weiterhin einen so schönen und tragfähigen Satz weil wir uns oftmals einfach in sehr technische Gemeinsamkeiten oder potenzielle gemeinsame Gemeinsamenkeiten hineinbegeben Und manchmal vergessen, wie aus dieser Vielfalt der Kulturen ein solches Kraftfeld entstehen konnte.
00:41:16: Aber noch mehr könnte und wenn wir da etwas mehr Verständnis und etwas mehr auch lang Mut mitbringen würden, dann glaube ich schon viel gewonnen.
00:41:25: Ja darfst du die erzählen?
00:41:26: Wie ich den Leuten das immer weiß ist interessant.
00:41:28: als ich ein Kind war zu deiner Zeit galt es nicht gab es in Deutschland Ost wie best nur deutsche Küche.
00:41:35: Es gab keine chinesischen oder italienischen Restaurants etc.
00:41:40: Und wie sich unsere S-Kultur internationalisiert hat, ist doch wirklich spannend!
00:41:47: Wie viele jetzt in ein asiatisches oder italianisches oder französisches Restaurant gehen?
00:41:53: Natürlich will man auch mal wieder die deutschen Speisen essen gehört ja auch dazu aber eben auch das andere.
00:41:58: und so versuche ich den Leuten immer klar zu machen dass andere Kulturen einbereichern, nicht entreichern sondern beereichern.
00:42:06: Und man übernimmt immer das was einem gefällt und übernimmt das nicht was einem nicht gefällt.
00:42:12: Das finde ich eigentlich so reizvoll an anderen Kulturenen.
00:42:15: Deshalb verreise ich auch gerne und sehe gerne eine andere Architektur usw.. US-Amerikanerin und Amerikaner, also der kleine Teil dort, der reist nach Europa.
00:42:27: Die lieben die Schlösser!
00:42:29: Das versteh ich auch weil sich sowas nicht haben in den USA.
00:42:33: Diese alten Gebäude reizen die ungemein Und das macht mich dann immer ein bisschen glücklich ehrlich gesagt dass wir so was alles in Europa haben.
00:42:42: Und Europa ist allerdings nicht nur ein altes Gebäude mit Morschen gebellt, sondern es ist tatsächlich eines was sicher immer renovierungsbedürftig ist aber was sich trotzdem glaube ich auf ein gewachsenes Fundament verlassen kann.
00:42:57: Mit diesem Bild dieser Metapher wollen wir jetzt sie in Das kulturelle Erlebnis, uns beide live einmal mitzubekommen hinüberführen.
00:43:07: Weil wir in diesen nächsten Monaten wieder auf einigen Bühnen in Deutschland gemeinsam nicht nur stehen sondern sitzen werden und dann auch mit ihnen diskutieren insbesondere im zweiten Teil dieser Veranstaltung über ihre Fragen sprechen werden.
00:43:24: Und die Wahlkriege, wo kann man uns sehen?
00:43:27: Also... Am siebenundzwanzigsten Mai sind wir in Aachen und zwar im Eurogress Aachen.
00:43:33: Am neunzwanziger September sind wir an neuen Kirchen, in der Gebläsehalle Neuenkirchen.
00:43:38: Am dreißigste Oktober sind wir ein Büro – im Ruhrkongressbüro!
00:43:43: Und am ersten Dezember in Kulmbach in der Stadthalle Kulumbach.
00:43:46: Wir
00:43:46: haben noch zwei Bücher zu benennen.
00:43:49: Der Gregor hat ein neues Buch herausgebracht, das heißt mein Leben in dreizehn Büchern sehr empfehlenswert, sehr lesenswert.
00:43:57: Und ein Gemeinsames haben wir bereits auch.
00:43:59: Das heißt, Giese gegen Gutenberg und über mein neues Buch schweige ich
00:44:06: aus
00:44:06: wohlverstandener Besteintheit heraus.
00:44:08: Es sind drei Worte neuen Notizen aus der Gegenwart wo viele Kolumnen veröffentlicht worden sind von dem Freiharn von und zu Gutenberg.
00:44:17: Und das Schöne ist die Entwicklung auch der Gedankenwelt zu erleben anhand eben sehr unterschiedlicher Kolumnen zu unterschiedlichen Themen und zu unterschiedliche Zeiten.
00:44:26: Also, ich finde das spannend.
00:44:28: Danke lieber Gregor und uns erreichen Sie unter www.gggedopenmindspunktmedia.
00:44:36: Was erzählt's?
00:44:36: Nein, nein, gg!
00:44:38: Also nochmal ordentlich, ja also GGGED Open Mindspunkt Media.
00:44:44: so erreichen sie uns Und das können Sie auch gerne tun.
00:44:49: Ich wünsche Ihnen alles Gute und sage auf Wiedersehen.
00:44:53: und was sagst du?
00:44:54: Adieu, bye-bye.
00:44:56: Adebederci, wir hatten heute über Europa gesprochen und adios!
00:45:00: Und wir werden uns wieder hören in der nächsten
00:45:14: Woche.
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